Warum Bewegungsanalyse?

Egal ob es um die Therapie von akuten oder chronischen Verletzungen, deren Vorbeugung durch das Erkennen von Abweichungen im Bewegungsablauf, die entsprechende Beratung bezüglich Therapie, Training, Schuhwerk, Einlagen oder aber um die Analyse der Effizienz eines Bewegungsablaufes geht – wir haben es beim Menschen mit einem einfachen, aber entscheidenden prinzipiellen Phänomen zu tun:

“Der Mensch sitzt nicht, er bewegt sich!”

Um bei Patienten und Kunden handfeste Fakten zu schaffen und nicht irgendwie auf Verdacht zu therapieren und zu beraten, sollten diese in der Bewegung untersucht werden. Was nützen statische diagnostische Bilder (CT/ Röntgen/ etc.), Untersuchungen im Stehen oder Sitzen, eine unauffällige Beinachse im Stand? Wie soll daraus eine ursächliche Therapie abgeleitet werden, wenn auf einmal unter einer dynamischen Analyse sich ein absonderlicher Abrollmechanismus zeigt, der die Hüftgelenke belastet? Ohne dieses Aufdecken der Ursache kommt es auch niemals zu einer gezielten Therapie und entsprechend werden sich auch keine therapeutischen Erfolge zeigen.

“Viele Schmerzen und Verletzungen haben ihre Ursache in einer typischen Ursache – Folge – Kette”

Es gibt eine ganze Reihe von typischen biomechanischen Abweichungen, die mit entsprechenden Verletzungen und Läsionen einhergehen können. All diese Störungen haben eines gemein, sie können nur durch eine Bewegungsanalyse aufgedeckt werden. Ohne eine genaue Beurteilung der biomechanischen Verhältnisse lässt sich therapeutisch nur im grauen Dunst arbeiten. Das kostet Sie, den Patienten, viel Zeit, Geduld und auch Geld.

“Therapie durch aktive und passive Massnahmen”

Egal wie die Therapie aussieht, sie sollte immer die Ursachenbehebung als Ziel verfolgen. Es steht Ihnen ein breites Spektrum an Maßnahmen zur Verfügung, die die Störungen und Probleme maßgeblich positiv beeinflussen bzw. gänzlich verschwinden lassen können.
Grundsätzlich sollten die aktiven Maßnahmen dabei immer die Speerspitze des Therapieansatzes darstellen, den das Training unserer muskulären Fähigkeiten ist Grundvoraussetzung für Bewegungseffizienz und Verletzungsschutz. Im Vordergrund stehen dabei Verbesserung der koordinativen Fähigkeiten, der Ausgleich muskulärer Dysbalancen (Missverhältnisse) und die Aufarbeitung von Elastizitätsdefiziten (Muskelverkürzungen und Gelenkimmobilitäten).
Aber auch die passiven Maßnahmen zur Versorgung des Kunden stellen eine sinnvolle und teilweise auch zwingend notwendige Möglichkeit dar. Individuell angepasste orthopädietechnische Einlagen, die eine große Erfahrung des Orthopädieschuhtechnikers voraussetzt, stellen häufig eine sehr gute Lösung dar. Entscheidend für eine gute Einlage ist aber, dass die Einlage die Eigenschaften des Fußes nicht hemmt, sondern an der richtigen Stelle unterstützt und fördert.
Als weitere Maßnahme, speziell Läufer und Walker betreffend, stellt die Schuhwahl durch eine große Auswahl an Stützsystemen eine wichtige Möglichkeit der Versorgung dar (siehe Laufschuhberatung).

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